PureVPN

Preis-Tipp

Günstiges VPN mit 6.000+ Servern, drei Tarifstufen und Always-On-Audit

No-Logs (Audit-geprüft) 6.000+ Server 10 Geräte Server in Deutschland
4,0 / 5,0 (gut)
Stärken
  • Sehr niedriger Preis im 2- und 5-Jahres-Tarif
  • Über 6.000 Server, WireGuard, OpenVPN, IKEv2
  • No-Logs-Audits und Always-On-Prüfung
  • Apps für alle Plattformen, auch Apple TV und Fire TV
  • Add-ons wie Port Forwarding und dedizierte IP
  • 31 Tage Geld-zurück-Garantie
Schwächen
  • FBI-Fall 2017 trotz „No-Logs“-Werbung
  • Verlängerung deutlich teurer als der Einstieg
  • Netflix-Entsperrung laut Tests wechselhaft
  • Tempo im Mittelfeld, Support meist englisch
  • Wichtige Extras nur gegen Aufpreis
PureVPN Standard, 2 Jahre
1,85 €/Monat
50,06 € für 27 Monate · Stand: Oktober 2026
Jetzt PureVPN testen purevpn.de
  • 31 Tage Geld-zurück-Garantie
  • 10 Geräte gleichzeitig
  • Drei Tarifstufen zur Wahl
  • Zahlung per Karte, PayPal oder Krypto
Preise laut purevpn.de (Oktober 2026). Die Seite führt „zzgl. MwSt./Steuer“ in den Bedingungen auf, ob die angezeigten Beträge für deutsche Kunden bereits die Steuer enthalten, zeigt erst der Checkout. Das Abo verlängert sich automatisch.

1 PureVPN im Überblick

PureVPN gehört mit Gründung im Jahr 2007 zu den älteren VPN-Diensten und fällt vor allem durch einen Punkt auf: sehr niedrige Preise bei langer Laufzeit. Der Standard-Tarif kostet im 2-Jahres-Plan laut Anbieter-Webseite rund 1,85 € pro Monat, im 5-Jahres-Plan sogar 1,51 €. Dazu kommen über 6.000 Server, Apps für alle gängigen Systeme und die Möglichkeit, per Add-on eine feste IP-Adresse oder Port Forwarding zu buchen.

Der Anbieter sitzt seit 2021 auf den Britischen Jungferninseln (zuvor Hongkong) und lässt seine No-Logs-Zusage von externen Prüfern kontrollieren, darunter in einem sogenannten Always-On-Verfahren. Das Vertrauen leidet bis heute unter einem Fall aus dem Jahr 2017: Damals gab PureVPN Verbindungsdaten an das FBI weiter, obwohl der Dienst mit „No-Logs“ warb. Seitdem hat der Anbieter seine Praxis umgestellt, die Geschichte bleibt aber ein Punkt, den Datenschutz-Puristen kennen sollten.

Für Nutzer in Deutschland heißt das: PureVPN passt zu preisbewussten Anwendern, die viele Standorte, Torrents und Streaming-Zugänge suchen. Wer maximalen Datenschutz erwartet, schaut besser zu Mullvad oder Proton VPN. Die Preise auf dieser Seite stammen von purevpn.de (Oktober 2026), die übrigen Angaben aus Tests, die sich teils widersprechen. Unsichere Werte kennzeichnen wir.

Gegründet2007, heute Sitz auf den Britischen Jungferninseln (BVI)
Günstigster Preisab 1,51 €/Monat (Standard, 5 Jahre) oder 1,85 €/Monat (2 Jahre + 3 Monate), Stand: Oktober 2026
TarifeStandard, Plus, Max (je Monat, 1 Jahr, 2 Jahre, 5 Jahre)
Serverüber 6.000 Server, über 65 Länder, über 80 Standorte (Anbieterangabe)
Gleichzeitige Geräte10 pro Konto (Multi-Login-Add-on: 10 weitere)
ProtokolleWireGuard, OpenVPN, IKEv2, SSTP, verschleierte Server
No-Logs-Prüfungmehrere Audits seit 2019, Always-On-Verfahren
Geld-zurück31 Tage auf alle Tarife
ZahlungKreditkarte, PayPal, Bitcoin und weitere Kryptowährungen
SupportLive-Chat rund um die Uhr (erst Bot, dann Mitarbeiter), meist englisch

2 PureVPN Tarife & Kosten

PureVPN staffelt sein Angebot in Standard, Plus und Max. Das VPN selbst ist in allen drei Stufen gleich, die höheren Tarife bringen Sicherheits-Extras mit. Jeder Tarif lässt sich für einen Monat, ein Jahr, zwei Jahre (plus 3 Gratismonate) oder fünf Jahre buchen. Je länger die Laufzeit, desto niedriger der Monatspreis.

Was PureVPN wirklich kostet: das Wichtigste vorab
  • • Der Gesamtbetrag der Laufzeit wird im Voraus abgebucht, beim Standard-Tarif im 2-Jahres-Plan sind das 50,06 € für 27 Monate.
  • • Das Abo verlängert sich automatisch zum dann gültigen Preis. Für den 5-Jahres-Tarif nennt purevpn.de 1,51 € pro Monat auch für die Verlängerung. Für die anderen Laufzeiten zeigt die Seite keinen Verlängerungspreis. Tests berichten, dass die Verlängerung des 2-Jahres-Plans deutlich teurer ausfällt (ein Test nennt umgerechnet etwa 69 US-Dollar pro Jahr).
  • • Steuer: Die Bedingungen nennen Preise „zzgl. MwSt./Steuer“. Ob die angezeigten Beträge für Kunden in Deutschland die 19 % schon enthalten, geht aus der Seite nicht eindeutig hervor. Prüfe den Endbetrag im Checkout.
  • • Aktionen (zuletzt ein Black-Friday-Angebot mit 87 % Rabatt) wechseln regelmäßig, ebenso die Gratismonate.
Monatlich
ohne Bindung
1 Jahr
bis 74 % Rabatt
2 Jahre
+ 3 Monate gratis
5 Jahre
bis 87 % Rabatt
Günstigster Einstieg
Standard
VPN plus Tracker-Blocker
Monatlich11,57 €/Mo
1 Jahr
3,03 €/Mo
36,45 € für 12 Mo.
2 Jahre −84 %
1,85 €/Mo
50,06 € für 27 Mo.
5 Jahre
1,51 €/Mo
90,57 € für 60 Mo.
  • VPN auf bis zu 10 Geräten
  • Kill Switch, Split Tunneling
  • Tracker- und Werbeblocker
  • Kein Passwortmanager
Standard wählen
Plus
Standard plus Passwortmanager
Monatlich16,04 €/Mo
1 Jahr
5,41 €/Mo
64,99 € für 12 Mo.
2 Jahre −83 %
2,36 €/Mo
63,88 € für 27 Mo.
5 Jahre
2,40 €/Mo
144,19 € für 60 Mo.
  • Alles aus Standard
  • Passwortmanager (PureKeep)
  • 1-Jahres-Preis liegt über dem 2-Jahres-Preis
  • Keine Datenentfernung, kein Dark-Web-Monitoring
Plus wählen
Max
Plus plus Identitätsschutz
Monatlich17,82 €/Mo
1 Jahr
6,34 €/Mo
76,12 € für 12 Mo.
2 Jahre −83 %
3,03 €/Mo
82,03 € für 27 Mo.
5 Jahre
3,02 €/Mo
181,71 € für 60 Mo.
  • Alles aus Plus
  • Entfernung persönlicher Daten bei Datenhändlern
  • Dark-Web-Überwachung
  • eSIM mit Gratis-Daten (Dauer je nach Seitenabschnitt 2 oder 3 Tage)
Max wählen

Was kostet ein Jahr PureVPN Standard?

Rechnerischer Jahresanteil, Preise von purevpn.de (Oktober 2026)

Monatsabo138,84 €
1-Jahres-Tarif36,45 €
2-Jahres-Tarif (50,06 € ÷ 27 × 12)22,25 €
5-Jahres-Tarif (90,57 € ÷ 60 × 12)18,11 €

Rechenbeispiel: 11,57 € × 12 = 138,84 €. Bei Mehrjahrestarifen wird der Gesamtbetrag im Voraus fällig. Die Jahreswerte zeigen nur den rechnerischen Anteil. Wer nach der Laufzeit nicht kündigt, zahlt den dann gültigen Verlängerungspreis.

PureVPN im Preisvergleich

Einstiegspreise der ersten Laufzeit laut unseren Anbieterseiten

AnbieterAb (pro Monat)GeräteGeld-zurück
PureVPN1,51 € (5 Jahre) / 1,85 €1031 Tage
CyberGhost1,59 €7siehe Anbieterseite
Surfshark2,49 €unbegrenztsiehe Anbieterseite
ExpressVPN2,49 €10 bis 14siehe Anbieterseite
hide.me2,69 €1030 Tage

PureVPN gehört im Langzeittarif zu den günstigsten Anbietern. Der Vergleich gilt nur für die erste Laufzeit, die Verlängerung kann bei allen Anbietern teurer sein. Alle Anbieter im Überblick: VPN-Anbieter-Vergleich.

Zahlungsarten

Kreditkarte (Visa, Mastercard, Amex) PayPal Bitcoin & weitere Kryptowährungen

Die Verlängerung lässt sich laut Anbieter im Mitgliederbereich abschalten, Preisänderungen sollen vorher angekündigt werden. Weitere Zahlarten können je nach Land hinzukommen und stehen im Checkout.

3 Zusatzdienste & Add-ons

Einige Funktionen, die andere Anbieter inklusive liefern, verkauft PureVPN einzeln dazu. Das drückt den Einstiegspreis, erhöht aber die Kosten, sobald du eine feste IP oder Port Forwarding brauchst. Preise für die Add-ons nennt purevpn.de nicht in Euro; Tests geben sie in US-Dollar an und weichen voneinander ab.

Dedizierte IP
Feste Adresse nur für dich

Weniger Captchas und Sperren als bei geteilten IPs, nützlich für Firmenzugänge und Server-Freigaben. Auswahl in rund 10 Ländern, Deutschland gehört dazu. Ein Test nennt etwa 2,99 US-Dollar pro Monat.

Port Forwarding
Für Torrents, Spiele, Heimserver

Leitet eingehende Verbindungen an dein Gerät weiter. Das Add-on gibt es einzeln oder im Bündel mit der dedizierten IP zu einem reduzierten Preis. Tests nennen rund 1 bis 1,50 US-Dollar pro Monat.

Multi-Login
10 zusätzliche Geräte

Wer mit 10 gleichzeitigen Verbindungen nicht auskommt, erweitert das Konto um weitere 10 Geräte. Der Aufpreis steht erst im Checkout.

Residential-Proxy & Teams
Für Geschäftskunden

Der Residential-Proxy startet bei 12 GB pro Monat und ist laut Seite nur für die USA und Großbritannien verfügbar. Für Unternehmen gibt es einen Teams-Tarif mit Admin-Panel und privaten Gateways.

4 Funktionen & Protokolle im Detail

Protokolle: WireGuard, OpenVPN, IKEv2 und SSTP

PureVPN verschlüsselt mit AES-256 und unterstützt WireGuard, OpenVPN, IKEv2 und SSTP. Auf verschleierten Servern tarnt sich der Datenverkehr als gewöhnlicher HTTPS-Verkehr. Das hilft in Netzwerken, die VPN-Verbindungen blockieren, kostet aber laut Tests Tempo.

WireGuard

Schnellste Wahl für Alltag und Streaming. Split Tunneling läuft damit laut Test nicht.

OpenVPN / IKEv2

Bewährt und stabil, auch für Router und ältere Geräte.

SSTP / Verschleierung

Für Firmen- und Hotelnetze mit Sperren, nicht für maximales Tempo.

Kill Switch & Split Tunneling

Der Kill Switch kappt das Internet, sobald die VPN-Verbindung abreißt. Mit Split Tunneling bestimmst du, welche Apps durch das VPN laufen. Beides gehört laut Anbieter zu allen Tarifen.

Grenzen: Tests melden, dass Split Tunneling mit WireGuard nicht funktioniert und unter macOS fehlt. Unter macOS empfiehlt ein Test für den Kill Switch ergänzende Software. Prüfe das für dein System in der Testphase.

Tracker-Blocker, Passwortmanager & Identitätsschutz

Standard

Blockiert Tracker, Werbung und bekannte schädliche Seiten auf DNS-Ebene.

Plus

Ergänzt den Passwortmanager PureKeep für Zugangsdaten und Notizen.

Max

Fügt Datenentfernung, Dark-Web-Überwachung und eine eSIM hinzu. Der Nutzen für Deutschland ist weniger klar als in den USA.

Gaming, Torrents & Router

PureVPN wirbt mit Gaming-Servern (bis 20 Gbit/s) und Unterstützung für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch. Torrenting ist erlaubt, P2P-Server gibt es laut Test in 36 Ländern. Ein anderer Test rät wegen höherer Latenz vom Gaming ab. Für Router bietet PureVPN ein eigenes Applet für DD-WRT, die Einrichtung gilt aber als Handarbeit. Mehr dazu: VPN auf dem Router.

5 Datenschutz, Audits & das Thema FBI

No-Logs-Richtlinie

PureVPN erklärt, weder Verbindungsprotokolle noch ursprüngliche IP-Adressen oder Browserverläufe zu speichern. DNS-Anfragen werden laut einem Bericht auf eigenen Servern aufgelöst und aus dem Arbeitsspeicher gelöscht. Ein deutscher Test bemängelt dagegen, dass Sitzungsdaten intern für 24 Stunden vorgehalten würden und die Richtlinie nicht transparent genug sei. Mehr zum Begriff: Was bedeutet No-Logs?

Britische Jungferninseln

Seit 2021 sitzt PureVPN auf den Britischen Jungferninseln, einem Gebiet ohne Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung für VPN-Anbieter und außerhalb der 5-, 9- und 14-Eyes-Allianzen. Zuvor war Hongkong der Firmensitz. Tests kritisieren, dass der Anbieter wenig über seine Eigentümer und Struktur preisgibt und viele Server angemietet sind.

Vertrauen im Zeitverlauf

  1. 2017: Der FBI-Fall

    In einem US-Verfahren gab PureVPN Verbindungs-Zeitstempel an das FBI weiter, obwohl der Dienst „No-Logs“ versprach. Bis heute der wichtigste Kritikpunkt an der Marke.

  2. 2019 und 2021: erste unabhängige Audits

    Nach Berichten prüfte KPMG die No-Logs-Zusage zweimal, 2019 und 2021.

  3. 2021: Umzug auf die BVI

    Der Firmensitz wechselt von Hongkong auf die Britischen Jungferninseln.

  4. 2023 und 2024: weitere Prüfungen

    Berichte nennen weitere Audits, ein Test KPMG (2023 und April 2024), ein anderer die Firma Altius IT (2023). Dazu kommt ein Always-On-Verfahren, bei dem der Prüfer unangekündigt kontrollieren darf. Der aktuelle Prüfer wird nach Angaben eines Tests nicht öffentlich genannt.

Die Quellen widersprechen sich bei Prüfer und Jahr, und die Prüfberichte konnten wir nicht selbst einsehen. Ein Test merkt an, dass eine der Prüfungen nur Dokumente und keine Server untersuchte. Weitere genannte Siegel (ISO 27001, VPN Trust Initiative) haben wir nicht überprüft.

Was ein VPN nicht leistet

PureVPN verbirgt deine IP-Adresse und verschlüsselt die Verbindung, macht dich aber nicht anonym. Konten, Cookies und Browser-Fingerprints bleiben sichtbar. Mehr dazu: VPN und Datenschutz.

6 Geschwindigkeit & Messwerte

Beim Tempo liegt PureVPN im Mittelfeld, hinter NordVPN und ExpressVPN. Die Messungen der Tests unterscheiden sich stark, weil Anschluss, Protokoll und Messzeitpunkt verschieden waren. Einen verlässlichen Einzelwert gibt es daher nicht.

Messwerte aus zwei Tests im Vergleich

Download in Mbit/s, unterschiedliche Anschlüsse, daher nur als Größenordnung lesen

Test A: gleiches Land, WireGuard (Basis 945 Mbit/s)612
Test A: London nach New York388
Test A: London nach Sydney98
Test B (l-iz.de): Frankfurt, ältere Messung55
ca. 20 %
Rückstand auf NordVPN und ExpressVPN bei langen Strecken (ein Test)
WireGuard
Beste Wahl für HD-Streaming und Videokonferenzen
Latenz
Auf entfernten Servern spürbar höher

7 PureVPN und Streaming: Netflix, Disney+ & Co.

Beim Streaming schneidet PureVPN in den meisten Tests gut ab, bei Netflix aber nicht verlässlich. Ein Test aus dem Oktober 2026 meldet Erfolge bei Netflix in fünf Ländern, andere Tests von 2026 berichten von Blockaden. Weil Dienste VPN-Adressen laufend sperren, ändert sich das Bild von Woche zu Woche.

DienstErgebnis in Tests
NetflixWechselhaft, je nach Test Erfolg oder Blockade
Disney+Meist erreichbar
Amazon Prime VideoMeist erreichbar
BBC iPlayerErreichbar
Hulu / MaxAbhängig vom Server
ITVX, HotstarTeilweise erkannt
Ohne Garantie
Kein Anbieter kann dauerhaften Zugang zu Streamingdiensten zusichern. Die Nutzungsbedingungen der Dienste untersagen den Ländertrick teils, das VPN selbst ist in Deutschland legal. Nutze die 31-Tage-Garantie, um dein Wunschangebot früh zu testen. Hintergründe: VPN für Netflix und VPN für Sky Go. Wer verlässlichere Ergebnisse braucht, wirft einen Blick auf ExpressVPN.

8 Geräte & Plattformen

PureVPN bietet Apps für alle gängigen Systeme, Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Brave sowie ein Router-Applet. Pro Konto sind 10 gleichzeitige Verbindungen erlaubt. Das Multi-Login-Add-on verdoppelt die Zahl, Anbieter wie Surfshark erlauben dagegen unbegrenzt viele Geräte.

Gut zu wissen: Auf der Anbieterseite sind Apps für Mac, Windows, Android, iOS, Linux, Fire TV und Android TV aufgeführt, ein Test nennt zusätzlich Apple TV. Auf dem Router zählt das gesamte Heimnetz als ein Gerät. Mehr: VPN auf dem Router einrichten.

9 Servernetz & Deutschland

PureVPN nennt auf der deutschen Webseite über 6.000 Server in über 65 Ländern und an über 80 Standorten. Einzelne Tests sprechen von bis zu 6.500 Servern und bis zu 140 Standorten, andere von 74 oder 78 Ländern. Die Abweichungen entstehen vor allem durch die Zählweise: Ein Teil der Standorte sind virtuelle Server, die in einem anderen Land stehen als ihre IP-Adresse vermuten lässt.

6.000+
Server laut Anbieter
65+
Länder, 80+ Standorte
DE
Deutsche Server vorhanden, Anzahl nicht genannt
Ein Test weist darauf hin, dass PureVPN viele Server mietet und keine eigene Hardware betreibt. Wer Wert auf den tatsächlichen Serverstandort legt, fragt vor dem Kauf beim Support nach. Besondere Server gibt es für P2P (laut Test in 36 Ländern), Gaming und verschleierte Verbindungen.

10 PureVPN kündigen & Geld zurück

PureVPN kündigen: so geht es

  1. 1Melde dich im Mitgliederbereich auf purevpn.de an.
  2. 2Schalte in den Abo-Einstellungen die automatische Verlängerung ab.
  3. 3Das Abo läuft bis zum Ende der bezahlten Laufzeit weiter. Notiere dir das Laufzeitende, besonders bei 2- und 5-Jahres-Tarifen.
Kalender-Tipp: Setze dir eine Erinnerung 14 Tage vor Laufzeitende. Eine abgelaufene Frist macht die Verlängerung zum dann gültigen Preis fällig. Bei Käufen im App Store oder Google Play kündigst du dort.

31-Tage-Geld-zurück-Garantie

Alle Tarife sind laut purevpn.de mit einer Geld-zurück-Garantie von 31 Tagen abgesichert. Die Rückerstattung beantragst du über den Support, der im Live-Chat rund um die Uhr erreichbar ist. Das Geld geht üblicherweise auf die ursprüngliche Zahlungsart zurück.

Tipp: Teste in den ersten Tagen deine Wunschdienste (Streaming, Banking, Spiele) und miss die Geschwindigkeit. So klärst du innerhalb der Frist, ob PureVPN passt, bevor du dich für zwei oder fünf Jahre bindest.

Die genauen Bedingungen (zum Beispiel für Add-ons) standen auf der abgerufenen Seite nicht im Wortlaut. Lies sie vor dem Kauf im Checkout nach.

11 Für wen lohnt sich PureVPN?

Gut geeignet für …

  • Preisbewusste Nutzer: Im 2- und 5-Jahres-Tarif eines der günstigsten Angebote am Markt.
  • Streaming-Nutzer mit Geduld: Viele Dienste klappen, bei Netflix bleibt der Server-Wechsel Teil des Alltags.
  • Torrent-Nutzer: P2P erlaubt, Port Forwarding und dedizierte IP als Add-on.
  • Reisende: Viele Standorte und verschleierte Server für restriktive Netze. → VPN auf Reisen
  • Nutzer mehrerer Plattformen: Apps für Desktop, Mobil, Fire TV und Android TV.

Weniger geeignet für …

  • Datenschutz-Puristen: Der FBI-Fall 2017 und die geringe Transparenz sprechen für Mullvad oder Proton VPN.
  • Nutzer, die Fristen vergessen: Die Verlängerung wird teurer, wer die Frist verpasst, zahlt drauf.
  • Haushalte mit vielen Geräten: Bei 10 Verbindungen ist Schluss, Surfshark erlaubt unbegrenzt viele.
  • Gamer und Vielreisende zwischen Kontinenten: Die Latenz steigt auf entfernten Servern.
  • Nutzer, die deutschsprachigen Support erwarten: Der Chat läuft überwiegend auf Englisch.

12 Häufige Fragen zu PureVPN

Was kostet PureVPN pro Monat?

Laut purevpn.de (Oktober 2026) kostet der Standard-Tarif im 2-Jahres-Plan 1,85 € pro Monat (50,06 € für 27 Monate inklusive 3 Gratismonaten). Im 5-Jahres-Plan sind es 1,51 € pro Monat (90,57 € für 60 Monate), im 1-Jahres-Plan 3,03 € pro Monat (36,45 €) und im Monatsabo 11,57 €. Der Gesamtbetrag wird im Voraus berechnet, das Abo verlängert sich automatisch. Ob die angezeigten Preise die deutsche Mehrwertsteuer enthalten, zeigt der Checkout.

Was ist der Unterschied zwischen Standard, Plus und Max?

Das VPN ist in allen drei Stufen gleich. Standard enthält das VPN mit Kill Switch, Split Tunneling und Tracker-Blocker. Plus ergänzt den Passwortmanager PureKeep, Max zusätzlich Datenentfernung, Dark-Web-Überwachung und eine eSIM. Wer nur ein VPN braucht, kommt mit Standard aus.

Wie teuer ist die Verlängerung bei PureVPN?

Das Abo verlängert sich automatisch zum dann gültigen Preis. Für den 5-Jahres-Tarif nennt die Anbieterseite 1,51 € pro Monat auch für die Verlängerung. Für die anderen Laufzeiten nennt sie keinen Preis, Tests berichten von deutlich höheren Beträgen (ein Test nennt für den 2-Jahres-Plan umgerechnet etwa 69 US-Dollar pro Jahr). Die automatische Verlängerung lässt sich im Mitgliederbereich abschalten.

Ist PureVPN sicher und vertrauenswürdig?

PureVPN verschlüsselt mit AES-256, bietet Kill Switch und lässt die No-Logs-Zusage extern prüfen, darunter durch ein Always-On-Verfahren. Dagegen steht der Fall von 2017, in dem der Anbieter Verbindungsdaten an das FBI weitergab, obwohl er mit No-Logs warb. Die Quellen widersprechen sich bei Prüfer und Jahr der Audits, die Berichte haben wir nicht eingesehen. Der Sitz liegt seit 2021 auf den Britischen Jungferninseln.

Funktioniert PureVPN mit Netflix und anderen Streamingdiensten?

Meist ja, aber nicht immer. Disney+, Prime Video und BBC iPlayer liefen in Tests zuverlässig, bei Netflix gehen die Ergebnisse auseinander: Ein Test meldete Erfolge in mehreren Ländern, andere Tests von 2026 Blockaden. Eine Garantie für den Zugang gibt kein Anbieter, deshalb lohnt sich ein früher Test innerhalb der 31-Tage-Garantie.

Wie viele Geräte unterstützt PureVPN?

Pro Konto sind 10 gleichzeitige Verbindungen möglich. Mit dem Multi-Login-Add-on kommen 10 weitere Geräte hinzu. Auf einem kompatiblen Router zählt das gesamte Heimnetz als ein Gerät. Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Fire TV und Android TV, dazu Browser-Erweiterungen für Chrome, Firefox und Brave.

Wie kündige ich PureVPN und bekomme mein Geld zurück?

Im Mitgliederbereich schaltest du die automatische Verlängerung ab, das Abo läuft bis zum Ende der bezahlten Laufzeit. Alle Tarife haben eine Geld-zurück-Garantie von 31 Tagen. Die Erstattung beantragst du beim Support über den Live-Chat. Bei Käufen im App Store oder bei Google Play kündigst du in dem jeweiligen Store.

Hat PureVPN Server in Deutschland?

Ja, Deutschland gehört zu den Standorten, auch für die dedizierte IP. Die Anzahl der deutschen Server nennt die Anbieterseite nicht. Im gesamten Netz wirbt PureVPN mit über 6.000 Servern in über 65 Ländern und über 80 Standorten. Tests nennen abweichende Zahlen, weil ein Teil der Standorte virtuell ist.

13 Fazit & Bewertung

3,5
Datenschutz
3,9
Geschwindigkeit
3,8
Streaming
4,6
Preis-Leistung
Ringo Dühmke, VPN-Ratgeber.de
Ringo Dühmke
VPN-Ratgeber.de

PureVPN ist ein VPN für alle, die vor allem auf den Preis schauen und trotzdem viele Server, Apps für jedes Gerät und eine Geld-zurück-Garantie wollen. Im 2- und 5-Jahres-Tarif ist das Angebot kaum zu unterbieten. Dem stehen Punkte gegenüber, die du kennen solltest: Der FBI-Fall von 2017 hat dem Ruf geschadet, die Audits sind in den Quellen nicht einheitlich beschrieben, Netflix klappt nicht immer, und die Verlängerung kostet mehr als der Einstieg. Mein Rat: Starte mit dem Standard-Tarif, teste in den ersten Tagen deine wichtigsten Dienste und miss das Tempo. Notiere dir außerdem das Laufzeitende, damit dich die automatische Verlängerung nicht überrascht. Wer Datenschutz an erste Stelle setzt, ist bei Mullvad oder Proton VPN besser aufgehoben.

PureVPN ausprobieren

31 Tage Geld-zurück-Garantie auf alle Tarife

Externer Link zu purevpn.de. Wir erhalten ggf. eine Provision ohne Mehrkosten für dich. Preise laut Anbieter, Stand: Oktober 2026. MwSt. und Verlängerungspreis im Checkout prüfen.

Weiterführende Ratgeber

Quellen und weiterführende Informationen

Stand der Recherche: Oktober 2026. Preise, Aktionen, Audit-Angaben und Serverzahlen ändern sich und unterscheiden sich zwischen den Quellen, prüfe sie vor einem Abschluss direkt beim Anbieter.